Landesfeuerwehrverband
Baden – Württemberg
Kreisfeuerwehrverband Biberach
Freiwillige Feuerwehr Rot an der Rot
Herzliche Einladung zur
Floriansfeier 2010
Klosterkirche St. Verena in Rot a. d. Rot
Samstag, 8. Mai 2010 15:00 Uhr
Der Heilige Florian, dessen Tod über 1700 Jahre zurückliegt und am 4. Mai gefeiert wird, war ein römischer Beamter in der damaligen Provinz Noricum, dem heutigen Oberösterreich.
Während der Christenverfolgung unter Kaiser Diocletian trat er zum christlichen Glauben über und bekannte sich auch zu ihm trotz Berufsverbot und Ehrverlust. Mit seinen Gefährten, denen er Unterstützung anbot wurde er im Jahre 304 zum Tode verurteilt und in der Enns ertränkt. Florian zählt heute zu den beliebtesten Heiligen und wird auch als Schutzpatron der Feuerwehren verehrt.
In Baden-Württemberg feiern die Feuerwehrangehörigen alle zwei Jahre zu Ehren ihres Schutzheiligen eine Floriansfeier, die in diesem Jahr im oberschwäbischen Rot an der Rot stattfindet und von Bischof Dr. Gebhard Fürst zelebriert wird.
Programm:
Bis
14:15 Uhr: Eintreffen in der
Ökonomie (Ortsmitte)
14:45 Uhr: Marsch zur Kirche
15:00 Uhr: Festgottesdienst in der Klosterkirche mit Bischof Dr. Gebhard Fürst,
Fahnenabordnungen im Chorraum
Anschließend Marsch zur Festhalle und gemütliches Beisammensein.
Fahnen können in der Festhalle aufgestellt werden.
Parkplätze: Im gesamten Ortsbereich, ausgeschildert
Rot an der Rot: Klosterkirche St. Verena
Wir laden alle Feuerwehren des Landes recht herzlich in das barocke Oberschwaben ein und freuen uns über einen zahlreichen Besuch dieser schon traditionellen Veranstaltung. Wir bitten insbesondere auch die Feuerwehren, die eine Fahne besitzen um zahlreiche
Teilnahme, dadurch wird die Bedeutung dieser Feier auch äußerlich unterstrichen.
Die Gemeinde Rot an der Rot liegt im östlichen Teil des Landkreises Biberach,
wobei sich die über 4000 Einwohner auf drei Ortsteile aufteilen. Die eiszeitlich gepräg-
te Landschaft in Oberschwaben ist reich an sakralen und weltlichen Bauwerken aus dem
Barock, welche durch die oberschwäbische Barockstraße verbunden sind.
Die barocke Klosterkirche
Rot, am gleichnamigen Fluss gelegen, ist weithin bekannt durch die ehemalige Klosteranlage
Mönchsroth, welche im Jahre 1126 von Prämonstratensermönchen gegründet wurde. Sehr
schnell erlangte das noch junge Kloster eine enorme Bedeutung, so dass von hier aus weitere Prämonstratenserklöster gegründet wurden. Schwer geschädigt im Dreißigjährigen Krieg erlebten Kloster und Ortschaft danach wieder eine Blütezeit, in der die barocken Klosteranlagen und das Ökonomiegebäude entstanden. Nach der Säkularisation 1803 fiel die Anlage in weltliche Hände, bis schließlich die Diözese Rottenburg 1960 das Klostergebäude kaufte und das Jugend- und Bildungshaus St. Norbert einrichtete.
Rot an der Rot gilt als eines der schönsten Dörfer Oberschwabens und wird wegen seiner zahlreichen Türme gerne auch der „oberschwäbische Kreml“ genannt. Die wirtschaftliche Bedeutung liegt heute hauptsächlich im Bereich der Holzindustrie. Im oberschwä-
bischen Raum ist Rot an der Rot mit dem Dorffest im historischen Ortskern weithin bekannt.
