Mit Mozarts „Zauberflöte“ zeigte die Opernbühne Württembergisches Allgäu am Samstagabend in der Festhalle in Rot an der Rot eine Aufführung, die drei Stunden lang ihre Zuhörer beeindruckte.
Ein spielfreudiges Ensemble mit einem heiteren mitreißenden Papageno(Christian Feichtmair), der nicht nur gut singen konnte, sondern sich auch als Schauspielkünstler erwies, hielt die dreistündige Anspannung durch. Oliver Haux als Sarastro faszinierte mit umfangreichem Bass und klaren Sprechszenen, Sebastian Haake bewältigte seine Rolle als Tamino sängerisch hervorragend. Heike Heilmann brillierte als Pamina, Maren Christina Roederer als Königin der Nacht. Die drei Damen Anja Wichmann, Tanja Ladenburger und Kristina Busch erfüllten auch die schwierigen Terzett- Passagen meisterhaft. Sabine Winter schlüpfte stimmlich und darstellerisch gekonnt in die Rolle der verführerischen Papagena. Nicht zu vergessen der engagierte Einsatz der drei „Knaben“ (Schülerinnen der Jugendmusikschule Wangen), Heiner Miller und Michael Faller als Priester, sowie Tobias Wall als Kontrastspieler und Sänger in der Rolle des Mohren.
Mit der erfolgreichen Umsetzung von Mozarts gewaltigem Werk hat sich das Ensemble den frenetischer Schlussapplaus verdient! Alle ließen sich von den Zuschauern feiern: Orchester mit Dirigent Adolf Wetzel, die Darsteller unter der Regie von Theo G. Kobler, der Chor der Opernbühne und der Männerchor Eglofs, deren Einstudierung Friedrich-Wilhelm Möller übernommen hat.
